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Alles auf Anfang - Manchmal braucht man Zeit für sich selbst.


Erst vor kurzem bin ich über ein Bild gestolpert auf dem Stand: „Es ruckelt immer ein wenig, wenn das Leben in den nächsten Gang schaltet“. Kurz habe ich darüber nachgedacht und mich bestätigt gefühlt. Auch bei mir hat es in letzter Zeit etwas geruckelt, obwohl eigentlich alles „perfekt“ war. Beklagen konnte ich mich zumindest nicht. Mit Ende des letzten Jahres schien, ich noch auf einen meiner Träume sitzen zu bleiben und mich in Geduld üben zu müssen. Anfang dieses Jahres ist er doch noch ganz unerwartet in Erfüllung gegangen und ich hätte also nicht glücklicher sein können.

Alles was ich mir immer erwünscht und schon so lange manifestiert habe, ist wahr geworden und doch hat es in dieser Zeit bis vor kurzem ganz schön geruckelt bei mir.


Dass ich nah am Wasser gebaut bin, wusste ich schon vorher. Dass die kommende Zeit (astrologisch gesehen) intensiv wird, wusste ich auch – dass es mich so intensiv trifft, darauf war ich nicht vorbereitet. Zu Hause konnte ich es nicht erklären, wie auch, wenn ich es selbst einfach nicht verstanden habe, was gerade in mir vorgeht. Dann auch noch offen und ehrlich über die Gefühlslage zu sprechen, ist gar nicht so einfach.


Was war also los?


Während der Astrologie-Ausbildung behandelten wir unter anderem das Thema „Transite“. Ein Transit kann man als ein Zusammentreffen zweier Planeten beschreiben. Dabei bildet der aktuell umlaufende Planet einen Aspekt (Verbindung) zu einem Planeten des Geburtsradix (Geburtshoroskop). Es ist eine der gängigsten Prognose-Methoden, die in der Astrologie angewendet werden. Sie zeigen uns auf, welche Themen und Bereiche zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt für uns wichtig werden.


Da wir in der Ausbildung die persönlichen Transite betrachtet haben, wusste ich bereits, dass irgendwann dieses Jahr ein intensiver Transit auf mich warten wird. Ich war freudig gespannt darauf, denn ein Transit bringt uns im Leben immer weiter und ist wie ein kleines Geschenk anzusehen. Anfang des Jahres war es dann so weit. Mein Pluto-Mond-Transit machte sich in mir spürbar. Dabei bildete also Pluto, der aktuell umlaufende Planet, eine Verbindung zu meinem Mond aus meinem Geburtsradix. Beim Mond geht es vor allem um Gefühle und um Emotionen, um die Familie, das zu Hause, um alles verborgene. Je stärker die Verbindung dieser beiden Planeten wurden, desto intensiver wurde es auch für mich. Ich war antriebslos, müde, erschöpft, überfordert, ... . Ich brauchte eine Pause – von allem. Die Tränen flossen nur so aus mir heraus und das nahezu mehrmals täglich. Ich kannte mich so nicht und alle, die mich kennen, können es wahrscheinlich auch nicht verstehen, was da los war. Nach einem Geschenk sah das zumindest vorerst nicht aus. Mir selbst hat es unglaublich geholfen zu wissen, dass es aktuell nur eine Phase ist, die vorübergeht und sich meine Gefühlslage aus astrologischer Sicht beschreiben lässt. Es hat mir ein Gefühl von Sicherheit gegeben und ich konnte das nötige Verständnis für mich selbst aufbringen. Ich wusste, was zu tun ist. Ich musste alles herunterfahren und auf mich und meinen Körper hören. Ich musste Kontakte reduzieren und versuchen mich für nichts oder nur wenig zu verpflichten. Ich musste vor allem aber, mir selbst erlauben ruhe zu bewahren und einfach mal nichts zu tun.


Alles auf Anfang.


Mittlerweile geht es mir wieder gut und meine Energie kommt zurück. Ich hatte viel Zeit zum Nachdenken und konnte mich neu orientieren. Ich habe die Zeit genutzt, um mir darüber bewusst zu werden, wo die Reise für mich hingehen soll. Mit neuen Ideen und neuer Tatkraft stürze ich mich nun in die neuen Abenteuer, die auf mich warten. Während des Transits hat sich die Zeit bzw. diese Phase natürlich nicht unbedingt wie ein Geschenk angefühlt. Ich weiß aber, dass ich daran gewachsen bin. Ich bin stärker zurückgekommen und habe gemerkt, wie wichtig es ist, auf seinen Körper und seine innere Stimme zu hören. Mir wurde wieder einmal bestätigt, dass alles zu seiner Zeit kommt und jeder sein eigenes Tempo hat. Ich habe auf mich geschaut und die Dinge getan, die mir in diesem Moment gutgetan haben. Ich habe mir selbst den Druck herausgenommen und offen über meine Gefühlslage gesprochen. Ich glaube, für mich war einer der größten Lernaufgaben, diese Emotionen ganz ungefiltert zuzulassen, obwohl ich eigentlich zu Beginn des neuen Jahres selbst wieder voll durchstarten wollte. Es hat mir Mut abverlangt, darüber offen zu sprechen und mich so zu zeigen.


Was ich dir mit auf den Weg geben möchte?


Es lohnt sich ein Blick ins eigene Horoskop und vor allem auf die aktuellen Transite zu werfen. Ohne dieses Wissen wäre ich höchstwahrscheinlich verzweifelt und hätte mich immer weiter hineingeritten. Es ist okay auch mal auf „Pause“ zu drücken und eine Zeit lang mal nur auf sich zu schauen oder wie ich es getan habe, einfach mal nichts zu tun. Mit Pluto erleben wir den wohl intensivsten Transit, den es gibt. Er gibt uns die Chance, „Altes“ zu überwinden und uns selbst zu „transformieren“.


Ich nutze nun diese Chance, denn ich weiß, was auf mich wartet. Mit neuer Energie, neuer Kraft und voller Tatendrang begebe ich mich jetzt wieder auf meine Reise.


Wenn auch du wissen willst, was bei dir momentan los ist oder in der kommenden Zeit ansteht, dann kannst du mich gerne kontaktieren. Gemeinsam können wir dann einen Blick in dein Horoskop werfen.


Alles Liebe,

Simone


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